
Eine eröffnende Vernissage und drei Ausstellungstage bieten den Besuchern einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Fachprojekte und Abschlussarbeiten der Designstudenten. Der Ausstellungskatalog und das Gestaltungskonzept um die Veranstaltung herum, sorgen dabei immer wieder für faszinierte Besucher und ein einzigartiges Erlebnis für die Absolventen.

Mit der Entscheidung sich dem Arbeitstitel „Quick & Dirty“ zu widmen, entstand ein Stimmungskonzept, das sich mit der Unruhe Phase der Absolventen kurz vor dem Ende ihres Studiums beschäftigt. In dieser Phase stehen die Studenten in einem permanenten Zwiespalt aus Angst und Vorfreude, Ungeduld und Wehmut, Hektik und Konzentration, Ende und Anfang. Diese dissonanten Gefühlsspannungen sorgen für Reibung. Ein „Knistern“ liegt in der Luft.
Energetisch und progressiv arbeiten sich Unruhe-Erzeuger durch die CI, den Katalog und das Ausstellungskonzept. Aufreibende Farbkombinationen erzeugen ein leichtes Flimmern beim Betrachten, die Laufweite der Schrift springt in den Headlines und stört den Lesefluss, riesige Flächen mit Neon Klebebändern erschlagen den Besucher mit ihrer Farbwirkung beim Betreten des Foyers. Dennoch lässt das Konzept Raum für die Absolventen und ihre Abschlussarbeiten, indem es in den Ausstellungsräumen selbst und auf den Katalog Seiten nur im Hintergrund stattfindet.
